
Strategieberater
Zahlt das Vorhaben auf Ihre Ziele ein, und rechnet es sich?
Prüft Zielbeitrag und Wirtschaftlichkeit, rechnet Szenarien und zeigt Alternativen auf.
KI-Beirat as a Service
Der KI-Beirat besteht aus vier vorkonfigurierten KI-Assistenten. Sie richten ihn einmal in Ihrer eigenen KI ein. Danach legen Sie ihm jedes wichtige Vorhaben vor, ob Investition, Reorganisation oder neuer Standort, und erhalten einen Sitzungsbericht mit Empfehlung, offenen Punkten und Prüfaufträgen.
SitzungsberichtBeispielsitzungDie Besetzung
Jede Perspektive prüft das Vorhaben mit eigener Leitfrage und eigenem Maßstab. Strategieberater, IT-Architekt und Rechtsvorprüfung urteilen unabhängig voneinander. Der Challenger liest ihre Stellungnahmen und sucht, was alle drei übersehen haben.

Zahlt das Vorhaben auf Ihre Ziele ein, und rechnet es sich?
Prüft Zielbeitrag und Wirtschaftlichkeit, rechnet Szenarien und zeigt Alternativen auf.

Lässt sich das umsetzen?
Bewertet, ob sich das Vorhaben in Ihre Abläufe und Ihre IT-Landschaft fügt, und benennt den kritischen Pfad.

Was muss rechtlich vor der Entscheidung geklärt sein?
Markiert rechtliche Fragen für Ihre Rechtsberatung. Die Rechtsvorprüfung ersetzt keine Rechtsberatung.

Auf welcher Annahme beruht der Plan, und hält sie?
Stellt Annahmen in Frage, sucht die Schwachstelle und nennt Abbruchkriterien.

Was folgt daraus für Ihre Entscheidung?
Führt die vier Stellungnahmen zusammen: Konsens, Dissens, Optionen, Empfehlung und Prüfaufträge. Die Entscheidung trifft die Geschäftsführung.
Der Beirat prüft Vorhaben jeder Art: Investitionen, Reorganisationen, Standorte, Übernahmen, Digitalisierung. Jede Perspektive können Sie auch einzeln ansprechen, etwa um eine Annahme mit dem Challenger zu vertiefen.
Beispielsitzungen
Die Muster Antriebstechnik GmbH, ein Maschinenbauer mit 650 Mitarbeitenden, legt dem KI-Beirat zwei sehr verschiedene Vorhaben vor: die Übernahme eines Wettbewerbers und die Umstellung des technischen Kundenservice auf eine Plattform mit KI-Chatbot. Jeder Sitzungsbericht enthält Empfehlung, Ampeln und Prüfaufträge, dazu die Begründungen der vier Perspektiven, Konsens und Dissens, die Optionen und die Quellen.
Sitzungsbericht
Sollen wir 100 % der Anteile an einem kleineren Getriebehersteller aus Bayern erwerben?
Empfehlung des KI-BeiratsAbsichtserklärung nur mit Bedingungen freigeben
Sitzungsbericht
Soll der technische Kundenservice auf eine Service-Plattform mit KI-Chatbot umgestellt werden?
Empfehlung des KI-BeiratsNachschärfen und in Stufen erneut vorlegen
Sitzungsbericht · Übernahme eines Wettbewerbers
Erstellt mit KI. Der KI-Beirat kann Fehler machen. Prüfen Sie Zahlen, Fristen und Quellen, bevor Sie entscheiden. Die Rechtsvorprüfung ersetzt keine Rechtsberatung. Die Entscheidung trifft die Geschäftsführung.
Entscheidungsfrage
Sollen wir 100 % der Anteile an einem kleineren Getriebehersteller aus Bayern erwerben?
Es gibt noch keinen Entscheidungstermin. Die Termine sind Vorschläge des KI-Beirats.
Strategie, Architektur und Recht haben unabhängig voneinander geurteilt.
Der Kauf passt zur Strategie, der geforderte Preis von 6,8-fach EBITDA liegt jedoch über der Marktspanne. Geben Sie die Absichtserklärung nur mit Preisobergrenze, Kundenabsicherung und längerer Bindung des Gründers frei.
| Szenario | EBITDA Ziel p. a. | Synergien p. a. | Integration | Preis ÷ EBITDA | Jahre bis verdient |
|---|---|---|---|---|---|
| vorsichtig | 2,3 Mio. €* | 0,6 Mio. €* ab Jahr 3 | 2,25 Mio. €* | 9,1-fach | 8,4 Jahre |
| Basis | 3,1 Mio. € | 1,2 Mio. € ab Jahr 3 | 1,5 Mio. € | 6,8-fach | 5,8 Jahre |
| optimistisch | 3,4 Mio. €* | 1,2 Mio. € ab Jahr 2* | 1,5 Mio. € | 6,2-fach | 5,2 Jahre |
* Annahme des KI-Beirats. Vorsichtig: Teilverlust des Großkunden, halbe Synergien, Integration 50 % teurer. Optimistisch: Erholung der Branche 2027 [2], Synergien ein Jahr früher. Rechenweg: Jahre, bis kumuliertes EBITDA plus Synergien die Summe aus 21 Mio. € Kaufpreis und Integrationskosten erreicht. Die Rechnung gilt vor Steuern, Zinsen und Investitionen. Das Darlehen über 13 Mio. € kostet bei 3,8 % bis 4,5 %* rund 0,5 bis 0,6 Mio. € pro Jahr [4]. Zielmarke: Obergrenze der Marktspanne von 6,0-fach EBITDA [1].
Risiken und Bedingungen: Bedingungen für die Absichtserklärung: Der feste Kaufpreis endet bei 18,6 Mio. €. Jeder Betrag darüber fließt als Earn-out (Kaufpreisteil abhängig vom späteren Erfolg). Der Earn-out knüpft an eine Verlängerung des Großkundenvertrags über 2027 hinaus. Der Gründer bleibt 24 bis 36 Monate* und übergibt Kunden und Konstruktion nach Plan. Die ERP-Umstellung beginnt erst nach der Stabilisierung, frühestens im zweiten Jahr. Ihre IT mit zwölf Personen trägt sie sonst neben dem Tagesgeschäft. Die EZB hat die Leitzinsen im Juni 2026 erhöht [3]. Neue Firmenkredite kosteten im Euroraum im August 2026 im Schnitt 3,77 % [4]. Umkehrbarkeit: Die Absichtserklärung ist in der Regel unverbindlich*. Den Anteilskauf machen Sie dagegen kaum rückgängig. Wann Sie stoppen sollten: wenn der Großkunde nicht verlängert oder die Due Diligence das EBITDA nicht bestätigt. Alternativen: Kleiner anfangen mit einer Vertriebskooperation oder einem stufenweisen Erwerb von zunächst 51 %. Die eigene Kleingetriebe-Linie ist nicht durchgerechnet und bringt keinen Kundenzugang. Nicht umsetzen bleibt vertretbar, denn 42 % der Inhaber mit Nachfolgeplänen erwägen einen Verkauf an Externe [5]. KI-Blick: 43 % der Maschinenbauer setzen KI produktiv ein, auch im Wissensmanagement [6]. Nutzen Sie KI-gestützte Dokumentation, um das Konstruktionswissen des Gründers zu sichern. Seine Kundenbeziehungen ersetzt KI nicht.
Offene Fragen: Wie verteilt sich das EBITDA über 2023 bis 2025, und enthält es Sondereffekte? Wie viele Kunden teilen Sie bereits mit dem Zielunternehmen? Wie reagiert der Großkunde, wenn der Gründer geht? Welche Ersatzinvestitionen und Pensionsverpflichtungen stehen an? Zu welchem Zins und mit welchen Auflagen finanziert die Hausbank 13 Mio. €? Wie stark ist das Zielunternehmen heute ausgelastet? Welche Führungskraft verantwortet die Integration neben dem Tagesgeschäft? Was kostet eine eigene Kleingetriebe-Linie im Vergleich?
Sicherheit der Einschätzung mittel: Kaufpreis und Marktspanne sind belegt, die Qualität des EBITDA und die Kundentreue klärt erst die Due Diligence.
Die Integration trägt, wenn Daten, Wissen und Sicherheit vor dem Umzug geklärt sind. Bestätigen Sie den ERP-Umzug (Wechsel der Unternehmenssoftware) in zwölf Monaten erst nach der Due Diligence (Prüfung des Zielunternehmens).
Was die Dauer bestimmt: der Zustand der Stamm- und Konstruktionsdaten und die Verfügbarkeit von Gründer und SAP-Fachleuten.
Risiken und Bedingungen: Bedingung 1: Die Due Diligence prüft ERP, CAD/PDM, Fertigungs-IT und Sicherheitslage des Zielunternehmens. Bedingung 2: Zeitplan und Budget des ERP-Umzugs gelten erst nach dieser Prüfung. Für die 0,6 Mio. € liegt keine Herleitung vor. Kostentreiber sind der Abgleich der Abläufe für Sondergetriebe, die Datenbereinigung und die Schnittstellen. Hinzu kommen Schulung von 140 Mitarbeitenden, SAP-Lizenzen und der Weiterbetrieb des Altsystems. Bedingung 3: Eine benannte Konstruktionsleitung übernimmt schrittweise vom Gründer, beginnend mit dem Vollzug. Ihre IT mit zwölf Personen betreibt bereits SAP für 650 Mitarbeitende. Unter der Annahme, dass sie ausgelastet ist, brauchen Sie einen externen SAP-Partner. Viele Unternehmen wechseln gleichzeitig: SAP beendet die Standardwartung für ECC (älteres SAP-ERP) Ende 2027 [7]. Laut DSAG nutzten Anfang 2026 noch 54 % der Befragten ECC [8]. Der Verband nennt Fachkräftemangel und parallele Projekte als Gründe für Verzögerungen [8]. Sichern Sie Partnerkapazität deshalb früh. S/4HANA-Releases vor 2023 haben fünf Jahre Standardwartung, neuere sieben Jahre [9]. Ein fälliges Release-Upgrade darf nicht mit dem Umzug zusammenfallen. Das Branchen-ERP läuft bis zur Ablösung weiter und braucht Pflege und Schutz. Prüfen Sie Server und Datenbank des Altsystems auf Herstellerunterstützung. Beispiel: Für SQL Server 2016 endete der erweiterte Support im Juli 2026 [16]. NIS-2 verlangt unter anderem Notfallwiederherstellung, Sicherheit der Lieferkette und Mehr-Faktor-Anmeldung [14]. Änderungen ihrer Registrierungsangaben melden Einrichtungen binnen zwei Wochen an das BSI (Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik) [15]. Legen Sie den Go-live außerhalb von Lieferspitzen des Großkunden. Halten Sie einen Rückfallplan bereit. Gemeinsame Kunden brauchen in SAP und Salesforce eine einheitliche Kundennummer. Kunden- und Preisdaten eines Wettbewerbers sind vor dem Vollzug voraussichtlich nur eingeschränkt einsehbar. Die Rechtsvorprüfung klärt diesen Rahmen.
Offene Fragen: Welches Branchen-ERP läuft in welcher Version, und bis wann gilt der Wartungsvertrag? Welche CAD- und PDM-Systeme nutzt das Zielunternehmen? Sind Stücklisten und Zeichnungen versioniert und dem Material zugeordnet? Bildet Ihre SAP-Vorlage Einzelfertigung nach Kundenauftrag und Varianten ab? Betreibt das Zielunternehmen seine IT selbst oder über einen Dienstleister? Gibt es Vertretungen für die IT und für die Schlüsselnutzer des ERP? Ist das Zielunternehmen beim BSI registriert, und welche Maßnahmen nach § 30 BSIG sind umgesetzt? Wie sind Maschinen, Fertigungssteuerung und die Bestellwege des Großkunden angebunden? Welches S/4HANA-Release betreiben Sie? Woraus leiten sich 0,6 Mio. € und zwölf Monate ab? Klären Sie diese Fragen über den Datenraum (geschützte Ablage für Prüfunterlagen) und ein Gespräch mit der IT des Zielunternehmens. Holen Sie Angebote von zwei SAP-Partnern ein. Eine Probemigration für eine Produktgruppe zeigt nach Vollzug den tatsächlichen Datenzustand.
Sicherheit der Einschätzung mittel: Fristen und Pflichten sind belegt, zur IT des Zielunternehmens liegen noch keine Angaben vor.
Der Anteilskauf ist rechtlich gut gestaltbar, ein grundsätzliches Hindernis ist nicht erkennbar. Halten Sie die Absichtserklärung bis auf Vertraulichkeit und Exklusivität unverbindlich und klären Sie drei Punkte vor der Unterzeichnung.
Nicht erkennbar berührt: KI-Regulierung, Exportkontrolle, Vergaberecht, Investitionsprüfung für ausländische Erwerber und Betriebsübergang durch den Anteilskauf selbst [26]. Bau- und Umweltgenehmigungen bleiben beim Anteilskauf bei der Gesellschaft.
Risiken und Bedingungen: „Vor Entscheidung“ meint hier die Kaufentscheidung mit Unterzeichnung im zweiten Quartal 2027. Für die Freigabe der Absichtserklärung am 10.12.2026 brauchen Sie die Zustimmung der zuständigen Gremien. Der Kaufpreis von 21 Mio. € überschreitet den Zustimmungsvorbehalt des Gesellschafterausschusses deutlich. Fusionskontrolle: Eine Anmeldung ist nötig, wenn alle Beteiligten weltweit zusammen mehr als 500 Mio. € Umsatz erzielen [17] [21]. Ihr Unternehmen und das Zielunternehmen liegen nach den genannten Umsätzen deutlich darunter. Umsätze weiterer Unternehmen, an denen die Gesellschafterfamilie mehrheitlich beteiligt ist, zählen mit [18]. Die geplante 12. GWB-Novelle hebt die Schwelle auf 750 Mio. € an [19]. Der Bundestag hat sie am 14.10.2026 angehört; eine Verabschiedung war bis 30.10.2026 nicht auffindbar [20]. Beide Unternehmen sind Wettbewerber. Aktuelle Preise, Kundenkonditionen und Kapazitäten dürfen vor dem Vollzug (Übergang der Anteile) nur an eine getrennte Prüfgruppe gehen [22]. Dieses Verbot gilt auch ohne Anmeldepflicht. Der Gründer betreut die fünf größten Kunden und die Konstruktion. Binden Sie ihn mit Beratervertrag und Wettbewerbsverbot; die zulässige Dauer des Verbots ist zu prüfen. Der Anteilskauf selbst löst keinen Betriebsübergang aus, der Arbeitgeber bleibt derselbe [26]. Die Zusammenlegung von Einkauf und Vertrieb kann eine Betriebsänderung sein [25]. Dann verhandelt das Zielunternehmen mit seinem Betriebsrat über Interessenausgleich und Sozialplan. Wechseln Beschäftigte in Ihr Unternehmen, kann für diese Bereiche ein Betriebsübergang vorliegen [26]. Der ERP-Umzug braucht die Zustimmung des Betriebsrats, wenn das System Leistung oder Verhalten überwachen kann [27]. Verarbeitet Ihre IT Daten des Zielunternehmens, brauchen Sie einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung (Datenverarbeitung im Auftrag) [33]. Für das Zusammenführen von Kundendaten brauchen Sie eine eigene Rechtsgrundlage [33]. Getriebebau zählt nach dem BSI-Gesetz zum Maschinenbau [31]. Mit 140 Beschäftigten ist das Zielunternehmen wahrscheinlich eine wichtige Einrichtung mit NIS-2-Pflichten [32]. Steuern, nur markiert: Bei Erwerb von mehr als 50 % der Anteile entfallen Verlustvorträge, mit Ausnahmen [30]. Besitzt das Zielunternehmen Grundstücke, kann Grunderwerbsteuer anfallen; die Schwelle ist zu prüfen. Finanzierung: Holen Sie die verbindliche Kreditzusage vor der Unterzeichnung ein. Die Regeln zur Kapitalerhaltung (Schutz des Stammkapitals) begrenzen Sicherheiten aus dem Vermögen des Zielunternehmens, falls es eine GmbH ist [34].
Fragen an Ihre Rechtsberatung:
Zu beteiligende Stellen: Rechtsberatung für Gesellschafts-, Kartell- und Arbeitsrecht: vor der Sitzung am 10.12.2026. Steuerberatung: vor Beginn der Due Diligence. Betriebsrat und Wirtschaftsausschuss beider Unternehmen: vor der Unterzeichnung. Datenschutzbeauftragte: vor Öffnung des Datenraums. Informationssicherheit: in der Due Diligence und beim ERP-Umzug. Hausbank: verbindliche Kreditzusage vor der Unterzeichnung. Notariat: für die Beurkundung, falls das Zielunternehmen eine GmbH ist [28]. Bundeskartellamt: nur, falls die Familienbeteiligungen die Schwellen erreichen. Zeitbedarf je Stelle: nicht genannt.
Rechtsberatung: Diese Vorprüfung ersetzt keine Rechtsberatung. Klären Sie die markierten Punkte vor der Entscheidung mit Ihrer Rechtsberatung.
Sicherheit der Einschätzung mittel: Die Normen sind geprüft; Satzungen, Verträge und Rechtsform des Zielunternehmens liegen vor der Due Diligence nicht vor.
Alle drei Perspektiven setzen die 3,1 Mio. € EBITDA als übertragbar voraus. Geben Sie die Absichtserklärung nur frei, wenn Preisgrenze und Abbruchkriterien vorher schriftlich feststehen.
Beschließen Sie diese Kriterien am 10.12.2026 zusammen mit der Absichtserklärung. Die Preisgrenze leitet der Strategieberater in seiner Rechnung her.
Tragende Annahmen: Annahme 1, kippt das Vorhaben: Das EBITDA von 3,1 Mio. € bleibt ohne den Gründer erhalten. Stand: unbelegt. Test: Ergebnisse 2023 bis 2025 um marktübliche Gehälter für Geschäftsführung, Konstruktionsleitung und Kundenbetreuung bereinigen [36]. Annahme 2, kippt das Vorhaben: Der Großkunde mit 34 % Umsatzanteil bleibt über 2027 hinaus. Stand: unbelegt. Test: Rahmenvertrag im Datenraum prüfen; ein Gespräch mit dem Kunden erst nach Freigabe durch Ihre Rechtsberatung. Annahme 3: Die fünf größten Kunden bleiben auch ohne den Gründer. Stand: unbelegt. Test: Für jeden dieser Kunden einen benannten Nachfolger in der Betreuung festlegen. Annahme 4: Gemeinsame Kunden kaufen nach dem Kauf mehr. Stand: unbelegt. Test: Überschneidung der Kundenlisten durch die getrennte Prüfgruppe auswerten lassen. Annahme 5: Verpackungs- und Lebensmittelmaschinen bleiben ein tragfähiger Markt. Stand: belegt. Die deutsche Branche produzierte 2025 laut VDMA für fast 17 Mrd. € [35]. Der Auftragseingang im ersten Quartal 2026 blieb allerdings hinter den Erwartungen [35]. Der Verband erwartet für 2026 ein Umsatzplus von 3 % [37]. Diese Annahme ist die Stärke des Vorhabens.
Risiken und Bedingungen: Pre-Mortem (Rückblick auf ein gedachtes Scheitern): Der Rahmenvertrag des Großkunden endet Ende 2027. Das Beratungsjahr des Gründers endet bei Vollzug im zweiten Quartal 2027 etwa Mitte 2028. Der ERP-Umzug soll im selben Zeitraum abgeschlossen sein. Ein Ausfall des Großkunden träfe das Unternehmen also in seiner schwächsten Phase. Kundensicht: Kunden mit beiden Unternehmen als Lieferanten verlieren durch den Kauf eine Ausweichquelle. Keine Perspektive prüft, ob sie deshalb Mengen zu Dritten verlagern. Das gefährdet die Vertriebssynergie von 0,7 Mio. €. Bias-Check: Alle Unterlagen stammen bisher vom Verkäufer. Der Preis von 21 Mio. € wirkt als Anker. Mit jeder Woche Due Diligence steigen versunkene Kosten und der Druck, abzuschließen. Dissens: Der Strategieberater startet den ERP-Umzug frühestens im zweiten Jahr. Der IT-Architekt bestätigt die zwölf Monate erst nach der Due Diligence. Legen Sie den Starttermin vor dem Integrationsplan fest. Szenario A: Der Großkunde kündigt 2027. Dann verliert das Zielunternehmen rund ein Drittel seines Umsatzes bei unveränderten Fixkosten. Szenario B: Sie erwerben zunächst 51 %. Dann bleibt der Gründer als Mitgesellschafter im Risiko und hat ein Eigeninteresse an der Übergabe. Bedingungen für die Freigabe: Preisgrenze und Erfolgsanteil festlegen, Exklusivität kurz befristen, Budget für die Due Diligence deckeln. Nichtstun bleibt vertretbar. Die eigene Kleingetriebe-Linie ist als Vergleich noch nicht durchgerechnet.
Offene Fragen: Die eine Frage vor der Entscheidung: Würden Sie das Zielunternehmen auch kaufen, wenn der Gründer am Tag nach dem Vollzug geht? Weitere offene Fragen: Welches Gehalt bezieht der Gründer heute, und steckt es vollständig im EBITDA? Welche Person übernimmt Konstruktion und Kundenbetreuung, und arbeitet sie schon im Unternehmen? Wie viele Kunden beziehen heute von beiden Unternehmen? Bezieht der Großkunde auch bei Ihren Wettbewerbern? Welches Budget ist für die Due Diligence vorgesehen? Nicht genannt. Welche Führungskraft verantwortet die Integration neben dem Tagesgeschäft? Nicht genannt.
Sicherheit der Einschätzung mittel: Die Schwachstellen folgen aus den Angaben zum Vorhaben; Gründergehalt und Kundenüberschneidung klärt erst die Due Diligence.
Sitzungsbericht · KI-gestützter Kundenservice
Erstellt mit KI. Der KI-Beirat kann Fehler machen. Prüfen Sie Zahlen, Fristen und Quellen, bevor Sie entscheiden. Die Rechtsvorprüfung ersetzt keine Rechtsberatung. Die Entscheidung trifft die Geschäftsführung.
Entscheidungsfrage
Soll der technische Kundenservice auf eine Service-Plattform mit KI-Chatbot umgestellt werden?
Es gibt noch keinen Entscheidungstermin. Die Termine sind Vorschläge des KI-Beirats.
Strategie, Architektur und Recht haben unabhängig voneinander geurteilt.
Das Ziel passt zum Unternehmen. Ohne weiteren Nutzen neben den zwei Stellen rechnet sich das Vorhaben erst nach vielen Jahren.
| Szenario | Vollkosten je Stelle* | Ersparnis zwei Stellen | nach Betriebskosten |
|---|---|---|---|
| vorsichtig | 65.000 € | 130.000 € | 10.000 € |
| Basis | 80.000 € | 160.000 € | 40.000 € |
| optimistisch | 95.000 € | 190.000 € | 70.000 € |
* Annahme des Beirats, die tatsächlichen Kosten fehlen. Mehrkosten des ersten Jahres: 380.000 € minus 120.000 € Betriebskosten = 260.000 €. Rückfluss = 260.000 € ÷ Ersparnis nach Betriebskosten. Anlaufeffekte sind nicht eingerechnet.
Risiken und Bedingungen: Messbare Ziele (Antwortzeit, Lösungsquote, Zufriedenheit) vor dem Start festlegen. Übergabe an einen Menschen jederzeit ermöglichen. Ausstieg beim Anbieter vertraglich sichern. Stellen erst nach belegter Wirkung abbauen.
Offene Fragen: Wie viele Anfragen gibt es heute, und welcher Anteil ist standardisierbar? Was kosten die zwei Stellen tatsächlich? Welche Wettbewerber bieten bereits KI-Service an?
Sicherheit der Einschätzung mittel: Die Kosten stehen fest, der Nutzen beruht auf Annahmen.
Technisch machbar. Über die Qualität der Antworten entscheiden die Daten, und die müssen vorher bereinigt werden.
Sechs Monate bis zum Vollbetrieb sind knapp. Die Datenbereinigung bestimmt die Dauer.
Kostentreiber: Datenbereinigung, Anbindung an Salesforce, nutzungsabhängige Modellkosten, laufende Qualitätsmessung.
Organisation: Die IT braucht eine benannte Rolle für Schnittstellen und Qualitätsmessung, der Service eine fachliche Verantwortung für die Inhalte.
Offene Fragen: Welcher Anbieter, welches Betriebsmodell, welcher Datenstandort? Liegt die Dokumentation strukturiert und versioniert vor? Gibt es eine gleichwertige Lösung in Salesforce?
Sicherheit der Einschätzung mittel: Das Architekturmuster ist gut beschrieben [3]. Anbieter und Datenzustand sind unbekannt.
Das Vorhaben ist rechtlich gestaltbar. Drei Punkte müssen vor der Entscheidung geklärt sein.
Nicht erkennbar berührt: Kartellrecht, Steuern, Genehmigungen, übriges geistiges Eigentum, IT-Sicherheits- und Produktrecht.
Fragen an Ihre Rechtsberatung: Welche Vertragslaufzeit ist geplant, und zählen die laufenden Kosten zum Schwellenwert? Welche Rechtsgrundlage deckt alte Tickets und Gesprächsauswertung? Ist der Anbieter unter dem EU-US-Datenschutzrahmen zertifiziert?
Hinweis: Der EU-US-Datenschutzrahmen ist vor dem EuGH angefochten (C-703/25 P) [6]. Standardvertragsklauseln als Rückfallebene vereinbaren.
Rechtsberatung: Diese Vorprüfung ersetzt keine Rechtsberatung. Klären Sie die markierten Punkte vor der Entscheidung mit Ihrer Rechtsberatung.
Sicherheit der Einschätzung mittel: Die Normen sind klar, Vertragslaufzeit, Anbietervertrag und Datenarten sind unbekannt.
Die drei anderen Perspektiven prüfen, wie das Vorhaben gelingt. Ob die Kunden den Chatbot überhaupt brauchen, prüft keine.
Im Voraus durchgespielt: Eine falsche Auskunft zu einem Antrieb, ein Schlüsselkunde eskaliert, der Kanal wird abgeschaltet. Dann sind 380.000 € ausgegeben, und die Stellen fehlen.
Schnelle Tests: Tickets nach Uhrzeit und Anfrageart auswerten. Eine anonymisierte Stichprobe alter Anfragen gegen die Dokumentation beantworten lassen und vom Serviceteam bewerten. Zehn bis zwanzig Schlüsselkunden befragen.
Denkfehler im Plan: Der US-Anbieter steht fest, bevor Alternativen geprüft sind (Ankereffekt).
Sicherheit der Einschätzung mittel: Die Schwachstellen folgen aus der Vorlage, ihr Gewicht hängt an fehlenden Daten.
Was Sie bekommen
Sie erwerben den KI-Beirat einmal und nutzen ihn, so oft Sie möchten.
01Strategieberater, IT-Architekt, Rechtsvorprüfung und Challenger, vorkonfiguriert und aufeinander abgestimmt. Eine Sitzungsleitung führt ihre Stellungnahmen zusammen.
Ihre KI richtet den Beirat selbst ein und stellt Ihnen dabei einige kurze Fragen zu Ihrem Unternehmen. Programmierkenntnisse brauchen Sie keine.
Empfehlung, Ampeln, Optionen und Prüfaufträge auf einer Seite, mit Begründungen und Quellen.
In den Desktop-Apps von Claude und ChatGPT legt der KI-Beirat Berichte und Protokolle selbst in einem Ordner auf Ihrem Rechner ab und bezieht frühere Sitzungen ein.
Mit der Vorhabensvorlage bereiten Sie eine Sitzung in wenigen Minuten vor. Im Protokoll halten Sie Ihre Entscheidung fest.
Zum Abschluss der Einrichtung prüft der Beirat ein Vorhaben aus Ihrem eigenen Unternehmen. Eine Checkliste zeigt, ob er in Ihrer Umgebung vollständig arbeitet und was gegebenenfalls zu korrigieren ist.
Bonus bis 31.01.2027
Im Quartalsgespräch sprechen wir 45 Minuten mit Ihnen:
Danach buchen Sie das Quartalsgespräch auf Wunsch als Abonnement: 149 € je Quartal, zzgl. MwSt.
Der Bonus gilt für Bestellungen bis einschließlich 31. Januar 2027.
Der KI-Beirat wird ausschließlich an Unternehmen verkauft. Ein Kauf durch Verbraucher ist ausgeschlossen.
So starten Sie
Sie erwerben den KI-Beirat einmalig und laden das Paket herunter.
Sie übergeben das Paket Ihrer KI. Sie richtet den Beirat ein und stellt Ihnen dabei einige kurze Fragen zu Ihrem Unternehmen. Nach rund zehn Minuten ist der Beirat bereit.
Sie schreiben „Beiratssitzung“ und beschreiben Ihr Vorhaben in Stichworten. Fehlen wichtige Angaben, fragt der Beirat nach.
Wo es läuft
Der KI-Beirat ist für die Desktop-Apps von Claude und ChatGPT vorbereitet. Für weitere Umgebungen richten wir ihn auf Anfrage gemeinsam mit Ihnen ein. Wählen Sie die Umgebung, die Ihr Unternehmen für vertrauliche Informationen freigegeben hat.
Datenhaltung
Häufige Fragen
Sie brauchen einen Zugang zu Claude oder ChatGPT als Desktop-App. Die Einrichtung führt Sie Schritt für Schritt. Danach starten Sie eine Sitzung mit einem Satz.
Er prüft jedes Vorhaben, das Kapital und Zeit bindet, etwa eine Investition, eine Reorganisation, eine Übernahme oder einen neuen Standort. Die Beispiele auf dieser Seite zeigen eine Übernahme und die Einführung eines KI-gestützten Kundenservice.
Ja, auf Anfrage. Für die Desktop-Apps von Claude und ChatGPT ist der KI-Beirat als Paket vorbereitet, das Sie selbst einrichten. Andere Umgebungen, etwa Langdock, Microsoft 365 Copilot oder eine eigene Plattform Ihres Unternehmens, unterscheiden sich in Ablage, Rechten und Funktionen. Dort richten wir den KI-Beirat gemeinsam mit Ihnen ein.
Zuerst klären wir in einem Gespräch, was Ihre Plattform mitbringt und wer sie in Ihrem Unternehmen betreut. Danach richten wir die vier Perspektiven, die Ablage der Berichte und die Zugänge ein. Wir testen den KI-Beirat mit einem Vorhaben aus Ihrem Unternehmen und weisen Ihr Team ein. Diese Einrichtung bieten wir als eigenen Auftrag an. Den Umfang besprechen wir mit Ihnen im Gespräch.
Die Lizenz gilt für Ihr ganzes Unternehmen. Alle Mitarbeitenden dürfen mit dem KI-Beirat arbeiten. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen. Verbundene Unternehmen erwerben eine eigene Lizenz und buchen ein eigenes Quartalsgespräch.
Updates erhalten Sie im optionalen Quartalsgespräch für 149 € je Quartal. Darin besprechen wir Änderungen bei Gesetzen, Fristen und Standards und führen das Update durch. Anpassungen an Ihrem Unternehmensprofil sind enthalten. Voraussetzung ist, dass die Assistenten selbst unverändert sind. Haben Sie die Assistenten verändert, rechnen wir das Update nach Aufwand ab.
Sie erhalten eine Rechnung und zahlen per Überweisung. Den Link zum Download senden wir Ihnen, sobald die Zahlung eingegangen ist.
Die Verarbeitung läuft über den KI-Anbieter, den Sie wählen, zu den Bedingungen Ihres Vertrags mit ihm. Ihre Beiratsakte liegt bei Ihnen. Nutzen Sie den Beirat in einer Umgebung, die Ihr Unternehmen für vertrauliche Informationen freigegeben hat.
Der KI-Beirat nutzt KI und kann Fehler machen. Er nennt seine Quellen mit Datum und kennzeichnet Annahmen. Prüfen Sie Zahlen, Fristen und Quellen, bevor Sie entscheiden. Die Rechtsvorprüfung ersetzt keine Rechtsberatung.
Er ergänzt ihn. Der KI-Beirat bereitet Entscheidungen vor und deckt blinde Flecken auf. Die Entscheidung trifft die Geschäftsführung.
499 € einmalig, zzgl. MwSt., nur für Unternehmen. Bis 31.01.2027 mit erstem Quartalsgespräch inklusive.
Sie arbeiten mit Langdock oder Copilot? Gespräch vereinbaren