Whitepaper · Enterprise AI · PDF · 220 KB

Governed Enterprise Vibe Coding

Ihre Fachbereiche entwickeln bereits Software mit KI. Ein Verbot verlagert das nur ins Private. Wie vier Risikoklassen und eine kuratierte Plattform die Steuerungsfähigkeit zurückgeben.

Worum es geht

  • Ein pauschales Verbot beendet die Nutzung nicht, es verlagert sie in den privaten Browser. Zehn Prozent der Beschäftigten in Deutschland nutzen KI bereits ohne Wissen des Arbeitgebers.
  • Über das Risiko entscheiden Reichweite und Kritikalität einer Lösung, nicht das eingesetzte Werkzeug. Vier Risikoklassen regeln, was ein Fachbereich selbst bauen darf.
  • Der offizielle Weg muss schneller sein als der Umweg. Ein Portal, in das Fachbereiche erst gelockt werden müssen, verliert gegen das Werkzeug, das sie längst geöffnet haben.
  • Der Kontrollpunkt ist die Pipeline, nicht die Werkzeugfreigabe. Was die Prüfkette besteht, geht weiter; was sie nicht besteht, bleibt liegen.
  • Zentrale Freigabestellen werden zur Warteschlange. Ein föderiertes Modell aus Plattformteam, Enablement und benannten Ansprechpartnern in den Fachbereichen skaliert.

Für CIOs sowie Verantwortliche für Corporate IT und Enterprise Architecture Management.

Das Papier beschreibt ein vierstufiges Risikomodell, den zugehörigen Plattform-Blueprint aus fünf Bausteinen und eine Einführung in vier Etappen. Es benennt außerdem, was ausdrücklich nicht auf diesen Weg gehört: Hochrisiko-KI im Sinne des EU AI Act, Eingriffe in Kernsysteme mit weitreichenden Schreibrechten, autonome Agenten ohne menschliche Kontrollinstanz und alles, was unmittelbar Kunden erreicht.

Die Belege stammen aus 13 Quellen, darunter Bitkom, Google Cloud DORA, Veracode, METR, OWASP und die Cloud Security Alliance. Wo eine Quelle wirtschaftliche Interessen im betrachteten Markt hat oder die Übertragbarkeit begrenzt ist, steht das im Quellenverzeichnis dabei.

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